Mikulov

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Denkmäler und Besichtigungsziele



Geschichte der Stadt

Geschichte der Stadt

Der erste schriftliche Beleg über Mikulov, dt. Nikolsburg, datiert aus dem Jahre 1173. Bereits im Jahre 1414 hatte Mikulov rund 2500 Einwohner. Zur Stadt zählten damals ein relativ kleiner, von Mauern umfriedeter Kern sowie ausgedehnte Vorstädte. Die Innenstadt wurde in den Jahren 1536 und 1561 von Bränden heimgesucht, denen beinahe die gesamte gotische Bebauung der Stadt zum Opfer fiel.

Historischer Stadtplatz

Das natürliche Zentrum der Stadt entstand in seiner heutigen Form in den letzten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts, als der ursprüngliche Stadtplatz aufgegeben und ein neuer unmittelbar am Zugang zum Schloß angelegt wurde.

Schloß

Schloß

Das auf einer markanten Felskuppe stehende ursprünglich liechtensteinische und später dietrichsteinische Schloß bildet bereits seit Jahrhunderten das unübersehbare Wahrzeichen von Mikulov.

Dietrichsteiner Gruft

Die Kirche St. Anna mit der Nachbildung der Casa Santa im italienischen Loreto entstand in den Jahren 1623-1656 im unteren Teil des Stadtplatzes. An der Südwestseite der Kirche wurde die Grabkapelle der Dietrichsteiner errichtet, Anfang des 18. Jahrhunderts erhielt sie eine zweitürmige Fassade nach einem Entwurf von J. B. Fischer von Erlach.

Kirchliche Sehenswürdigkeiten

Kirchliche Sehenswürdigkeiten

Zu den sakralen Sehenswürdigkeiten in Mikulov werden sortiert St. Wenzel-Kirche, Kirche des Hl. Johannes des Täufers, Die St. Sebastiankapelle und Orthodoxe Sankt Nikolaus.Kirche können.

Sehenswürdigkeiten der jüdischen Gemeinde

Sehenswürdigkeiten der jüdischen Gemeinde

Ein unmittelbar an den Schlossberg angrenzender Stadtteil von Mikulov war seit Mitte des 15. Jahrhunderts von der jüdischen Bevölkerung bewohnt und entwickelte sich allmählich zu einem ausgedehnten jüdischen Ghetto, dessen Kern die heutigen Straßen Husova, Alfons Mucha und Brněnská bildeten.

Die Wiedertäufer

Die Wiedertäufer

In Mikulov und bald darauf in der ganzen Weinregion Südmährens trat 1526 eine ganz neue Bevölkerungsgruppe in Erscheinung – die Wiedertäufer oder Anabaptisten. Ihre Bezeichnung als „Habaner“ bürgerte sich erst in der Slowakei ein, wurde von den Wiedertäufern jedoch aufgrund ihres beleidigenden Untertons als außerordentliche Herabwürdigung empfunden.

Kozí hrádek (Geisburg)

Kozí hrádek (Geisburg)

Der Burgberg Kozí hrádek ist eines der drei beherrschenden Felsgebilde im Stadtbild von Mikulov. Nachdem das Gelände um den Aussichtsturm vor kurzem instandgesetzt wurde, kann es seiner Funktion als frei zugänglicher Erholungsort wieder voll gerecht werden.

Svatý kopeček (Heiliger Berg)

Svatý kopeček (Heiliger Berg) zählt zu den markantesten Naturwahrzeichen Mikulov s. Wegen des reichen Vorkommens geschützter und seltener Pflanzen- und Tierarten wurde der Berg zum Naturschutzgebiet erklärt. Auf seinem Gipfel stehen die Wallfahrtskapelle St. Sebastian, der Glockenturm und die Heilig-Grab-Kapelle. Sie sind über einen Kreuzweg erreichbar.

Turold–Höhle

Die Höhle Na Turoldu ist die größte und bedeutendste Höhle der Pollauer Berge. Ihre Gänge, Säle und Dome messen insgesamt mehr als 1 km. Die Höhle birgt Kalkverzierungen von extremer Seltenheit und ist ein wichtiges Winterquartier für Fledermäuse.

Infanteriebunker MJ-S 29 „Svah“

Infanteriebunker MJ-S 29 „Svah“

Besuchen Sie die einzige fertiggestellte Festung des Grenzabschnitts Mikulov aus dem Jahr 1938, welche nach ihrer Reaktivierung noch bis 1999 der Armee diente. Bei der geführten Besichtigung werden Waffen der tschechoslowakischen Volksarmee sowie weitere Ausrüstungsgegenstände gezeigt.