Mikulov

Gemeinsames Gebiet

Die Landschaft zwischen den ehemaligen Grenzburgen in Mikulov und Falkenstein gehörte einst einer einzigen Domäne an.

Die Einmaligkeit der Landschaft an der Grenze Südmährens und Niederösterreichs bestand und besteht bis heute nicht nur in Städten, sondern auch in Naturreservaten der mährischen und österreichischen Partie der Pollauer Berge und des Landes unter den Pollauer Bergen, in Landschaftsparken des Lednice-Valtice-Areals (Eisgrub-Feldsberg-Areal) sowie in Existenz einer ausgedehnten Kulturlandschaft zwischen Mikulov und Wien.

Bereits im Zeitraum zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert kam dieser gesamte Raum in Besitz von Feudalherren – und die starken historischen Verknüpfungen hatten bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkries bestand. Ein buntes Mosaik von einzigartigen, mit Entwicklung der Landschaft von Zeiten in tiefer Vergangenheit bis hin zur Gegenwart verbundenen Denkmälern hinterließ Spuren auf den beiden Seiten der Mährisch-Österreichischen Grenze, die bis heute sichtbar sind.

Die Region zwischen Wien und Mikulov hat ihren Reichtum vor allem dem finanziellen Potential der damaligen Eigentümer – der adeligen Familien Dietrichstein, Liechtenstein, Fünfkirchen, Sinzendorf, Harrach und vielen anderen zu verdanken. Die Familienmitglieder dieser Häuser gehörten dem Hochadel der Österreichisch-Ungarischen Monarchie an, sie waren auch meistens miteinander verwandtschaftlich verbunden und hielten in ihren Händen umfangreiche Besitzungen auf den beiden Seiten der Grenze. Ihr Vermögen, kultureller Horizont, Zielbewusstsein, Ehrgeiz und weitere Werte der damaligen Zeit haben sich gemeinsam mit den Früchten ihrer positiven Rivalität ins eigenartige Erscheinungsbild dieser Landschaft unauslöschlich eingraviert.

Blick auf Mikulov vom Heiligen Berg

Blick auf Mikulov vom Heiligen Berg

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