Mikulov

Grenze

In der Region rund um die Portz Insel kam es seit dem 17. Jahrhundert zu häufigen Änderungen des Grenzverlaufs zwischen dem Staatsgebiet unseres Landes und Österreichs.

Diese Grenze steckte zugleich die Grenze zwischen der Mikulover Domäne und der österreichischen Herrschaft Steinebrunn ab. Als die beiden Domänen in den Besitz von Franz Seraph Kardinal von Dietrichstein kamen, wurde die politische und Besitzgrenze lediglich zu einer theoretischen Markierung, die allerdings eine hohe symbolische Bedeutung hatte. Es kam nämlich dadurch zur Erfüllung der Ambitionen des Fürstenhauses Dietrichstein.

Eine visuelle Karte des 1672 erstellten Mikulov-Nachlasses

Im Jahre 1672 von Clemens Beuttler von Elberg für den Fürsten Ferdinand von Dietrichstein angefertigte Panoramakarte der Mikulover Domäne. Ausschnitt aus dem erhaltenen Fragment, der den Verlauf der Mährisch-Österreichischen Grenze darstellt. Quelle: Sammlungen des Regionalmuseums in Mikulov, Inv.-Nr. 4872. Nachgestaltet.

1. Militärkartierung von 1764–1768

1. Militärische Kartierung, 1764–1768, in der der Grenzverlauf durch den südlichen Randbereich der Portz-Insel dargestellt wird.
Quelle: Erste Militärische Kartierung, Kartenblatt Niederösterreich, Karte 23, Österreichisches Staatsarchiv/Militärisches Archiv, Wien.

Historische Karte des Teichsystems am Mühlbach

In der historischen Karte des Teichsystems am Mühlbach (heute: Teichbach), 1773–1781, ist ersichtlich, dass die Grenze durch die Portz Insel-Mitte verläuft. Quelle: Erste Militärische Kartierung, Kartenblatt Niederösterreich, Karte 23, Österreichisches Staatsarchiv/Militärisches Archiv, Wien. Nachgestaltet.

Historische Karte mit neu ummauerter Eisenbahn

In diese ältere Unterlage wurde später die neu errichtete Eisenbahn (1872) eingetragen. Der ursprüngliche Teich wurde zu dieser Zeit bereits trockengelegt (1855–1857). Quelle: Pflichtexemplare des Franziszeischen Katasters – Mähren und Österreichisch Schlesien. Archivgut des Zentralen Archivs für Landesvermessung und Kataster, www.cuzk.cz. Nachgestaltet.

Werbung