Mikulov

Leitgedanke des Projektes

Der Leitgedanke des Projektes: Ein historisch besonders wertvolles Gebiet wieder erlebbar zu machen, das sich südlich vom Neuen Teich (Nový rybník) im Bereich der derzeitigen Portz-Halbinsel befindet. Das Areal war Teil der komponierten suburbanen Landschaft, die Kardinal Dietrichstein im 17. Jahrhundert errichten ließ. Es handelte sich um eine der ersten großflächig gestalteten Kulturlandschaften in Mähren und wahrscheinlich auch im breiteren Raum nördlich der Alpen.

Auf der Portz Insel (heute: Neuer Teich) entstand im 17. Jahrhundert ein Lusthaus mit einem Ziergarten und einem Wildgehege. Das Inselgelände erreichte man über die wunderschöne Brücke, die mit der 2,5 Kilometer langen Allee entlang einem Kutscherweg mit Mikulov verbunden war. Dieses Areal war ein einzigartiges architektonisches Werk seiner Zeit.

Noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde es von Historikern als Landschaftsjuwel bezeichnet. Nach einer Blütezeit über ungefähr 250 Jahre begann der allmähliche Niedergang der komponierten Landschaft. 1855 legte man den Teich trocken, 1872 folgte der Bau der Eisenbahnstrecke. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Portz-Teich zwar im nördlichen Bereich erneuert. Doch mit Errichtung der Grenzzone nach dem Zweiten Weltkrieg schien der unwiederbringliche Verfall dieser Kulturlandschaft besiegelt.

Stand der Brücke vor ihrer Renovierung, 2015

Foto: Ing. Josef Hromek

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